Gehirn und Gedankenmechanismen symbolisiert zeigen den Prozess hinter wissen-speichern

Historische Arbeitstechniken digitalisieren

wissen-speichern hilft Museen und Kultureinrichtungen dabei historisches Wissen ins Digitale zu übertragen. Von der Erfassung bis zur historischen Einordnung. Praxisorientiert,  zukunftssicher und mit Unterstützung bei der Mittelbeschaffung.

Metallguss in einer Gießerei

Wissen bewahren

Museen bewahren das Wissen um historische Arbeitstechniken und geben es an kommende Generationen weiter.

Das Vorführen von alten Maschinen und Produktionstechniken ist für viele Menschen ein Höhepunkt eines Museumsbesuchs.

Das Erfahrungswissen, das in den Vorführungen steckt, lässt sich nicht über eine Bedienungsanleitung vermitteln. Ohne mündliche Überlieferung und persönliche Weitergabe ist ein funktionierender Wissenstransfer nicht denkbar.

Faktoren wie Mittel-Knappheit und demografischer Wandel machen es schwer diesen Wissenstransfer durch Vorführungen aufrechtzuerhalten.

Im schlimmsten Fall droht immaterielles Kulturerbe verloren zu gehen.

wissen-speichern unterstützt Museen und Kultureinrichtungen dabei dem entgegen zu wirken.

Die Herausforderung

Technische Entwicklung

Arbeitswelten verändern sich permanent. Ehemals weit verbreitete Ausbildungsberufe verschwinden gänzlich und damit verschwindet auch das Wissen über technische Zusammenhänge.

Farbauftrag einer Heidelberger Druckpresse

Demografischer Wandel

Viele Vorführer:innen in Museen stehen kurz vor der Pensionierung oder haben das Renteneintrittsalter bereits überschritten. Bald werden sie ihr Wissen nicht mehr weitergeben können.

ein alter Holzspalter

Aufwendige Sicherung

Die Dokumentation und nachhaltige Sicherung immateriellen Wissens wird als kompliziert und teuer wahrgenommen.

Viele Museen und Einrichtungen schrecken davor zurück.

Zahnräder einer großen Druckpresse
Filmen mit dem I-Pad

wissen-speichern hilft Wissen retten

Dabei braucht es für die Sicherung des Wissens um historische Arbeitstechniken meist nicht mehr als ein Smartphone oder Tablet.
Denn der wesentliche Bestandteil einer schlüssigen Dokumentation sind Videos.

Aber auch das Filmen ist ein Handwerk das gelernt sein will.
Und wie ein gut strukturiertes Manual aufgebaut ist, erschließt sich auch nicht ohne Vorkenntnisse.

In einem wissen-speichern Workshop lassen sich  Grundkenntnisse der Filmgestaltung und der Dokumentation von historischen Arbeitstechniken unter professioneller Anleitung schnell erlernen.

Und wer mit Unterstützung einmal einen Arbeitshergang umfassend dokumentiert hat, wird das Wissen leicht auf andere Projekte übertragen können.

Und damit künftig eigenständig weitere Dokumentationen produzieren können.

Der Leitfaden von der Werkbank in die Datenbank ist Grundlge für die Arbeit von wissen-speichern

Wissen sichern leicht gemacht

wissen-speichern ist Fachpartner des Netzwerks „Historische Arbeitstechniken“ und des Gemeinschaftsprojekts „Digitzing Living Heritage“ von den LWL-Museen für Industriekultur und dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte.

Der Leitfaden „Von der Werkbank in die Datenbank“ zur audiovisuellen Dokumentation historischer Arbeitstechniken ist Grundlage des wissen-speichern Workshops.

Wir kommen zu Ihnen in Ihr Museum oder Ihre Einrichtung und arbeiten gemeinsam mit Ihnen an einer konkreten Aufgabenstellung in Ihrem Haus. Damit sind wir mittendrin und operieren nicht in einer abstrakten Trainingssituation.

Sie lernen in gewohnter Umgebung und an einem vertrauten Objekt. Das erleichtert das Verständnis darüber, wie komplexe Abläufe ideal in Abschnitte gegliedert und dokumentiert werden. So dass kommende Vorführer:innen in der Lage sein werden ohne persönliche Anleitung  handwerkliche Arbeitsvorgänge zu verstehen.

Schwerpunkt ist das produzieren von Videos und die Erstellung eines Manuals.

In unserem Workshop (drei Onlinetermine, 2 Tage vor Ort) lernt Ihr Team unter Anleitung alle wichtigen Abläufe. Ideal ist eine Gruppengröße von sechs bis acht Personen, ggf. können Interessierte aus vergleichbaren Einrichtungen hinzukommen.

Digitizing Living Heritage

 

Die "wissen-speichern" Lösung

Für wen?

Der Workshop kann grundsätzlich in allen Museen mit Vorführbetrieb durchgeführt werden. Insbesondere kleinere Häuser, die von ehrenamtlich Engagierten lebendig gehalten werden, profitieren von dem Workshop. Die Zusammenarbeit von erfahrenen älteren Vorführenden und digital affinen jüngeren (peer learning) hat sich bewährt ist aber keine Voraussetzung.

ein Maschinenantrieb in einem historischen Museum

Ablauf

Das Programm umfasst 2 Grundlagen-Webinare zur Vorbereitung, einen 2-tägigen Workshop vor Ort und 1 Onlinesitzung zur Nachbereitung. An Hardware werden zwei Tablets benötigt, es kann aber auch mit Smartphones gearbeitet werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Software für den Filmschnitt ist kostenfrei im Internet zugänglich.

Videoschnitt auf einem I-Pad. In den workshops von wissen-speichern wird gezeigt wie es geht

Kosten

Die Kosten für den Workshop entsprechen in etwa einer professionell durchgeführten Filmdokumentation, gerne erstellen wir ein individuelles Angebot.

Fördervereine, Museumsförderungen, Kulturstiftungen und Partner vor Ort sind oft bereit, sich für die Sicherung des lokalen Kulturerbes einzusetzen. Wir unterstützen bei der Recherche einer passenden Förderung.

Andreas Betten von wissen-speichen.

Andreas Betten

Wissen Speicherer Andreas Betten ist Filmemacher. Er produziert für Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen und hat schon eine Vielzahl an Filmen gedreht, die Wissen speichern und Wissen weitergeben. Darunter auch die Videos des Digitizing-Living-Heritage Leitfadens „Von der Werkbank in die Datenbank“, die zeigen wie ein Film entsteht. Andreas Betten gibt sein Wissen als Dozent und in Workshops weiter.

Felix Gräfenberg von wissen-speichern.

Dr. Felix Gräfenberg

Wissen Speicherer Felix Gräfenberg ist Historiker. Er ist Autor des Leitfadens „Von der Werkbank in die Datenbank“ und hat als Koordinator das Pilotprojekt von „Digitizing-Living-Heritage“ eng begleitet. In seinen Projekten verbindet er wissenschaftliche Expertise mit einer praxisnahen Arbeitsweise. Im Netzwerk „Historische Arbeitstechniken“ und für Museen gibt er Webinare und Workshops, um wertvolles Wissen nachhaltig zu sichern.

Wissen Speicherer

Aternativ zu unserem Kontaktformular können Sie uns gerne auch direkt eine e-mail schreiben:

mail@wissen-speichern.de